Aktuelles bzw. Infos mit "Dauercharakter"

 

 

CoronaVirus StB Höfliger

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen des derzeitigen Ausnahmezustands aufgrund des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) stehen wir Ihnen auch weiterhin selbstverständlich zur Seite. Im Folgenden können Sie anhand einer Kurzübersicht einen Überblick bekommen. Dieser ist jedoch nicht abschließend und sehr verkürzt. Bitte zögern Sie nicht uns bei individuellen und konkreten Fragen zu kontaktieren.

 

 

Kredite / Förderungsmaßnahmen

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand:

Seit dem 15.04.2020 sind folgende Maßnahmen gestartet:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 25 % des Jahresumsatzes 2019
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Bis zu 10 Jahre Zeit für die Rückzahlung, 2 Jahre keine Tilgung
  • Voraussetzung: Sie haben im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 oder im Jahr 2019 einen Gewinn erzielt

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html
https://livefeed.nwb.de/beitrag/D-823388-I/?starter=nl_pro

 

Andere KfW-Kredite:

Die KfW sichert eine kurzfristige Liquiditätsversorgung über die Hausbanken. Kredite für Unternehmen können über die Hausbank beantragt werden. Dabei muss erwähnt werden, dass es ein kurzfristiger Kredit durch die Corona-Situation ist und dieser über die KfW abgewickelt werden soll.

Die KfW sichert dann in den meisten Fällen eine Risikoübernahme des Kredits von bis zu 100% zu.

 

Steuerfreie Einmalzahlung, Entgeltfortzahlung und Kurzarbeitergeld

Steuerfreie Einmalzahlung:

Als Arbeitgeber ist es seit dem 09.04.2020 möglich, seinen Mitarbeitern eine einmalige, steuer- und sozialversicherungsfreie Zahlung bis zu einem Betrag von 1.500 € zu gewähren.

Diese Einmalzahlung muss bis zum 31.12.2020 erfolgen und muss zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden.
Diese steuer- und sozialversicherungsfreie Einmalzahlung ist brachenunabhängig.

(BMF-Schreiben vom 09.04.2020; https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Lohnsteuer/2020-04-09-steuerbefreiung-fuer-beihilfen-und-unterstuetzungen.pdf;jsessionid=7DBFCAE364AB3601BA99993CEFC7C22F.delivery1-replication?__blob=publicationFile&v=1)

 

Entgeltfortzahlung:

Sollte ein Mitarbeiter aufgrund des Corona-Virus nicht arbeiten können (oder aufgrund eines Kontakts mit einer infizierten Person in Quarantäne müssen), handelt es sich immer um einen konkreten Einzelfall. Bitte kontaktieren Sie uns diesbezüglich.

Seit dem 09. März 2020 ist eine telefonische AU-Bescheinigung für bis zu einer Woche möglich.

Ordnet jedoch eine Behörde (Gesundheitsamt) eine mehrwöchige Quarantäne (§ 30 IfSG) an, oder gar ein berufliches Tätigkeitsverbot (§ 31 IfSG), so hat der Arbeitnehmer gegen die Behörde einen Anspruch auf Entschädigung. Der Arbeitgeber fungiert als Zahlstelle. Er bezahlt dem Arbeitnehmer die Vergütung und erhält die ausgezahlten Beträge auf Antrag zurück (§ 56 Abs. 5 IfSG).

Kurzarbeitergeld:

Wird der Arbeitgeber vom Corona-Virus getroffen, kann er Kurzarbeit anordnen. Die Kurzarbeit muss bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden und kann bis zum 31.03.2020 rückwirkend auf den 01. März 2020 angeordnet werden. Das Unternehmen kann Kurzarbeit anordnen, wenn min. 10% der Arbeitnehmer von Arbeitsausfall betroffen sind.

Arbeitnehmer erhalten dann 60% der Nettoentgeltdifferenz (67% bei Arbeitnehmern mit mindestens 1 Kind).

Die Bundesagentur für Arbeit erstattet die bezahlten Sozialversicherungsbeiträge in voller Höhe.

Bei Fragen zum Kurzarbeitergeld wenden Sie sich bitte auch an uns, da auch hier jeder Fall unterschiedlich zu bewerten ist. Außerdem können wir Ihnen in einem konkreten Fall eine Beispielsberechnung zukommen lassen.

 

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(Stand: 02.07.2020)

01.07.2020: am 29.06.2020 wurde u.a. beschlossen:

  1. erhöhter Freibetrag für Alleinerziehende für das Jahr 2020+2021
  2. einmaliger Zuschlag Kindergeld in 2020 in Höhe von € 300,-- pro Kind
  3. Wiedereinführung der degressiven AfA für Investitionen in 2020+2021
  4. noch bessere Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer

19.06.2020:  Änderungen Umsatzsteuer ab 1.7.2020: hier verweisen wir auf unser Rundschreiben (Reiter Mandanteninfo).

20.11.2019:  Vor wenigen Tagen wurde das sog. 3. Bürokratieentlastungsgesetz verabschiedet. Unter anderem ändert sich folgendes:

Es wird eine elektronische AU-Bescheinigung kommen welche dann der Arbeitgeber sich abrufen kann

Bei Firmengründern muss die USt-Voranmeldung die ersten 2 Jahre nur noch 1/4-jäjhrlich und nicht mtl. erstellt werden

Anhebung der sog. Kleinunternehmergrenze bei der USt von bislang € 17.500,-- auf € 22.000,--

Anhebung der vom Arbeitgeber übernehmbaren Kosten der Gesundheitsförderung des Arbeitnehmers von bislang € 500,-- auf € 600,--

Anhebung der Grenze bei kurzfristigen Beschäftigten bis zu der der Arbeitgeber die Steuer pauschal übernehmen kann

30.10.2019:  Elektronische Kassensysteme/zertifizierte Sicherheitseinrichtung:  Da die benötigten Tools/die Sicherheitseinrichtung noch nicht auf dem Markt erhältlich ist, wird die Frist zur Installation welche ursprüglich am 31.12.2019 war auf den 30.9.2020 verschoben.

01.10.2019: Das Teammitglied Jannik Höfliger hat am 30.09.2019 sein Studium an der Dualen Hochschule erfolgreich abgeschlossen und wir freuen uns, dass er das Kanzleiteam weiterhin und ab heute dann als Bachelor of Arts (Fachrichtung Steuern und Prüfungswesen) unterstützen und für Sie tätig sein wird.

01.09.2019:  Wir freuen uns sehr darauf ab heute unsere Auszubildende (Ausbildungsberuf Steuerfachangestellte)  Jana Schneider begrüßen zu dürfen.

28.08.2019:  Für alle Steuererklärungen ab dem Veranlagungsjahr 2018 gilt (bei Einschaltung von uns als Steuerberater) eine gesetzliche Abgabefrist zum 29.2.2020. Sollte diese Frist nicht eingehalten werden, entsteht ab dem Veranlagungsjahr 2018 dann kraft Gesetz beim Finanzamt ein Verspätungszuschlag. Dieser beträgt 0,25% pro angefangenem Monat. Bitte bedenken Sie, dass Sie uns die Unterlagen so weit als möglich vor dieser Frist 29.2.2020 zukommen lassen. Sonst können wir eine rechtzeitige Fertigstellung nicht gewährleisten ("wir sind zwar gut aber können nicht zaubern":-).

21.05.2019: Ab 1.7.2019 wird die Grenze der sog. "Gleitzone" statt bei € 850,-- dann bei € 1.300,-- liegen. D.h. bis zu diesem Bruttolohn werden die Sozialversicherungsbeiräge des Arbeitnehmers "ermäßigt".

01.01.2019:  Ab heute beträgt der gesetzliche Mindestlohn € 9,19 pro Stunde.

01.01.2019:   Kurzfristige Beschäftigung: die ursprünglich lediglich bis 31.12.2018 verbesserten Fristen von max. 3 Monaten (bisher 2) und max. 70 Arbeitstage pro Jahr (bisher 50) gelten nun auch über den 31.12.2018 hinaus für das Jahr 2019.

02.01.2018: Ab diesem Jahr hat sich einiges im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung geändert. Im Normall haben sich hier alle Möglichkeiten deutlich verbessert und erhöht. Im Bedarfsfall bitte einfach fragen. Gleichfalls hat sich die maximale Höhe der Riesterzulage auf € 175,-- pro Jahr (bislang € 154,--) erhöht.

01.01.2018: Ab heute kann das Finanzamt (ohne Anmeldung) in ein Unternehmen kommen und eine sog. Kassennachschau vornehmen. D.h. es wird geprüft, ob die "Kasse stimmt" anhand eines Kassensturzes o.ä.

Wie schon erwähnt, hat sich ab 1.1.2018 die Grenze der GWG's auf € 800,-- erhöht (bislang € 410,--).

10.06.2017:  Die Grenze für die vereinfachte Form und Angaben in einer Rechnung bzgl. der Umsatzsteuer - sog. Kleinbetragsrechnungen - wurde (rückwirkend ab 1.1.2017) von € 150,-- auf €  250,-- angehoben. Die Pflichtangaben allgemein haben wir für Sie unter "Mandanteninfo - Pflichtangaben Rechnungen" aufgeführt.

01.06.2017:  Kurzfristige Beschäftigung: rückwirkend ab 1.1.2017 wurde die Grenze bis zu welcher der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal übernehmen kann auf € 72,-- pro Arbeitstag angehoben (bisher € 68,--).

10.02.2017:  Es gibt die Möglichkeit an Arbeitnehmer eine sog. "Erholungsbeihilfe" zu bezahlen. Die Zahlung ist betragsmäßig limitiert, jedoch ohne jegliche Abzüge für den Arbeitnehmer (durch 25% pauschale LSt für den AG). Näheres hierzu und eine Mustervorlage haben wir auf unserem "Formulare/Vorlagenbereich" für Sie zusammengefasst.

 

 

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